Was wir von Spotify in Sachen Content Marketing lernen können

Was wir von Spotify in Sachen Content Marketing lernen können

Der Musik Streaming Dienst Spotify kann Marketing-Profis in Sachen Content Marketing durchaus inspirieren. Was wir uns abgucken können, möchte ich in diesem Beitrag erläutern.

Vor einigen Jahren, als ich noch Student war, hatte ich mit einem Freund eine Idee. Eines Abends beschwerten wir uns über die Musik-Streaming Dienste, die ihre Musik nur nach Genres sortierten und nicht nach Situation oder je nach Gefühlslage.

Manchmal möchte man nicht zwingend „Metal“, „Folk“ oder „Hip Hop“ hören, sondern einfach Musik hören, die uns aufpeppt, die uns in Selbstmitleid versinken lässt oder einfach „Party-Musik“. Kurz gesagt: Musik sollte als Erlebnis verstanden werden und nicht rein Funktional in Schubladen verschwinden.

Playlisten, die dieser Idee nahe kamen, gibt es schon länger. Auch Spotify erkannte irgendwann diese Kategorisierung von Inhalten (Musik, in diesem Fall).

Quelle: Billboard.com

Ja es gibt auch „Genres“, also Musikrichtungen, die man durchforsten kann, aber eben auch Kategorien, die sich nach Situationen und Gefühlen richten.

In diesem Sinne glaube ich, dass wir in der Hinsicht von Spotify einiges von Spotify lernen können.

Content ist ein Erlebnis

Wer im Rahmen von Content Marketing Inhalte für seine Zielgruppe erstellt, betrachtet diese oftmals als Massenware. Doch Content ist ein Touchpoint, der das Erlebnis mit der Marke / dem Unternehmen mitgestaltet und, in dieser Hinsicht, ein wichtiger Teil des Gesamterlebnisses.

Die Schweden von Spotify haben diesen Erlebnischarakter erkannt und entsprechende Anpassungen an der Plattform vorgenommen. Genau das Gleiche sollten wir auch mit unseren Inhalten tun.

In dem (ausgezeichneten) Buch The 7th era of marketing erklären Robert Rose und Carla Johnson, dass modernes Marketing durch Content Mehrwert und Erlebnisse schaffen.

“The idea of providing education, delight and general usefulness provides a new way to enrich interactions with customers at every stage of the buying journey.” – R. Rose & C. Johnson

Genauso wie Spotify dies verstanden hat, sollten wir uns auch näher damit beschäftigen, wie Inhalte das Erlebnis in Verbindung mit dem Unternehmen beeinflussen.

Wie stoßen Leser auf Deine Inhalte?

Die zweite Sache, die wir in der Hinsicht von Spotify lernen können, ist das Verständnis für die Art und Weise, wie unsere Personas / Zielgruppen auf unsere Inhalte stoßen. (Nein, die Antwort ist nicht zwingend SEO).

Spotify zeigt in eindrucksvoller Weise, wie ein positives Erlebnis durch ein besseres Verständnis der Nutzer geschaffen wird. Wenn wir den Kontext eines Besuchers besser verstehen, ermöglicht dies es uns auch, das Erlebnis zu verbessern.

Hat jemand Personalisierung gesagt? Sehr gut, das ist nämlich der nächste Schritt.

Spotify-Nutzern wird die neue Rubrik für Musikvorschläge nicht entgangen sein. Diese schlägt auf Basis der Präferenzen des Nutzers neue Songs / Künstler vor. Musik-Fans können sich so von Spotify „füttern“ lassen. Wie der Algorithmus dahinter genau funktioniert, kann das in dem sehr guten Artikel von Wired lesen.

Bist du Spotify-Nutzer und hast dies auch schon mit Content Marketing oder Content Strategie in Verbindung gebracht? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Abonnieren

Summary
Was wir von Spotify in Sachen Content Marketing lernen können
Article Name
Was wir von Spotify in Sachen Content Marketing lernen können
Project Manager Inbound Marketing
Der Musik Streaming Dienst Spotify kann Marketing-Profis in Sachen Content Marketing durchaus inspirieren. Was wir uns abgucken können, möchte ich in diesem Beitrag erläutern.
Mael Roth

Add Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *