9 pauschale (Marketing-bezogene) Aussagen für das Jahr 2016

9 pauschale (Marketing-bezogene) Aussagen für das Jahr 2016

Am Ende und Anfang jeden Jahres versinken wir in den Branchenüblichen Trends / Vorhersagen für das Jahr 2016. Zum Anfang des neuen Jahres möchte ich Euch leichte Kost bieten – und zwar 9 pauschale Aussagen, die das Marketing im Jahr 2016 betreffen. Ich hoffe es macht Euch Spaß.

Das Jahr 2016 beginnt hier mit einem Listicle. Dem allerersten auf diesem Blog.

Die folgenden Aussagen sind… pauschal getroffen. Es gibt immer ein „aber“. Aber (siehst du, es gibt immer eines!), ich glaube jedoch, dass sie dazu beitragen können, den Paradigmenwechsel im Marketing voranzutreiben.

1 – Werbung ist langweilig

Die meisten Marketing & Kommunikationsmenschen da draußen sind einfach nicht kreativ genug. Egal welches Format: 95% der Werbungen sind plump, lieblos, einfallslos und reine Zeitverschwendung.

Das liegt daran, dass sie gar keinen Nutzen bieten. Zu oft wird der tolle Preis nach vorne gestellt („Du sparst 99 cent!“) oder wir werden mit den tollsten Features bombardiert („guck mal was wir alles können“). Nutzen? Fehlanzeige.

Gladiator / Quelle: Giphy

2 – Wir können es uns nicht mehr leisten uninteressant zu sein

Unternehmen merken mehr und mehr, dass sie es sich in einer digitalen Welt nicht mehr leisten können, uninteressant zu sein. Nicht umsonst reden wir von einer Ökonomie der Aufmerksamkeit.

Was wir im Marketing mit Bezug auf Kunden haben wollen, ist Zugang. Damit sie uns (Marketern) das nächste Mal zuhören. Also letztendlich so ziemlich genau…

Comedy Central / Quelle: Giphy

3- Dein Unternehmen / deine Produkte interessieren den Kunden nicht

Logische Folge vom vorherigen Punkt: Kunden interessieren sich eigentlich gar nicht für deine Produkte und noch weniger für dein Unternehmen. Ein Blog oder eine Facebook-Seite ist kein Portal für Pressemeldungen – das ist kein Mehrwert in den Augen Deiner Leser. Bestenfalls fällt die Reaktion so aus…

Dr. House / Quelle: Giphy

4 – Banner haben jede Menge Probleme. Ein Klick ist keines davon.

Banner tun mir Leid. Ich habe ja nichts gegen sie, aber ihre Eltern (Marketer) haben sie einfach nicht gut erzogen. Sie reden immer dazwischen und unterbrechen uns. Wann werden sie endlich erwachsen und tragen etwas Sinnvolles bei?

Hoffentlich merken die Eltern bald, wie schlecht sie doch erzogen sind… Na ja gut, dass wir nicht so hohe Ansprüche an sie stellen und sie einfach blocken können.

Marketing 2016 - Banner haben weiterhin einen schwierigen Stand

5 – Content ist immer noch der „Cool Kid on the Block“

Ja Content Marketing ist immer noch „in“. In allen Umfragen wird „Content Marketing“ unter den Top Prioritäten und Trends gelistet. Auch ich merke wie das Thema weiter an Fahrt aufnimmt (sei es mit Scompler oder KR).

Gehen wir aber ein bisschen weiter: genauer gesagt glaube ich nämlich, dass das Jahr 2016 das Jahr der UMSETZUNG von Content Marketing sein wird. Die Unternehmen die gemerkt haben, dass es funktioniert, werden die Systematik dahinter perfektionieren wollen. Und diejenigen die es es geplant haben, werden bei der Umsetzung schnell merken, dass komplexe Workflows / Prozesse dahinter stecken.

Aber genug der seriösen Vorhersagen, ich wollte ja pauschale Aussagen treffen.

6 – Social Media ist kein „Trend“ mehr…

Social Media ist auch regelmäßig auf den Top-Trends-Listen. Ausser dass Social Media kein Trend mehr ist. Das hat sich schon etabliert. Man schaue nur auf das, was die Menschen um uns herum so machen.

Quelle: Radcomrad.com

Dass viele es noch als „Trend“ betrachten ist eigentlich ziemlich sicher ein Anzeichen dafür, dass:

  1. Unternehmen deutlich hinterherhinken
  2. und Social Media nicht verstanden haben. Immer noch nicht.

7 – … Und das Internet gibt es auch schon seit einem viertel Jahrhundert

Ich weiß heute noch wie ich bei einem Unternehmen – das hier natürlich anonym bleiben soll –  folgenden Satz von einem Mitarbeiter gehört habe:

„Ich finde Ihr Konzept toll. Ich bin auch dafür, dass wir mehr im Internet machen, aber die echte Welt hat erstmal Vorrang bei uns.“

Quelle: Gifbay.com

Das muss ich auch gar nicht weiter kommentieren, oder?

8 – Zu viele Buzzwords, zu wenig Kompetenz

Die Marketing-Krankheit schlechthin: So viele Buzzwords wie möglich verwenden um Kompetenz zu vermitteln. (Manchmal bin ich auch schuldig, aber es ist teilweise ansteckend).

Wir (alle) sollten einfacher und klarer kommunizieren. Ideen auf den Punkt bringen. Ansonsten ist es trotz Buzzwords tatsächlich so…

 

Abschließend kann ich nur noch sagen…

The Office, Quelle: Giphy

Ich freue mich auf ein tolles Jahr 2016 mit Euch!

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